| Um
gemeinsam zur Eintracht zu fahren überlegte man einen
Kleinbus anzuschaffen. Gesagt, getan. Ein gebrauchter VW-Bus
wurde angeschafft und in den Vereinsfarben rot/schwarz/weiß
gespritzt. Fortan wurde kein Spiel der geliebten Eintracht
ausgelassen. Fahrten im Winter wurden trotzt defekter Heizung
durchgeführt. Die Kälte bekämpfte man mit Decken
und Glühwein. Der Fan-Bus war in der gesamten Fan-Szene
in Deutschland bekannt. Alle aktuellen Eintracht-Stars, wie
Uli Stein, Tony Yeboah, Uwe Bein, Ralf
Weber, etc., hatten sich per Autogramm auf dem Bus
verewigt.
Alle
Lizenzspieler kannten den Bus. Auf Auswärtsfahrten begegnete
man sich auf der Autobahn und grüßte sich bei gegenseitigen
Überholmanövern. „Steppi“
Stepanovic, z. B. spendete spontan mal 50,- DM Benzingeld.
Ob davon Benzin oder anderer „Sprit“ gekauft wurde,
ist nicht überliefert.
Alters-
bzw. berufsbedingt mußten die Aktivitäten später
etwas zurückgeschraubt werden. Der geliebte Bus hatte
ausgedient und wurde verkauft. Auswärtsspiele der Europa-Cup-Aera
in den folgenden Jahren wurden vom harten Kern besucht. So
ging es per Bahn, Bus oder per Flugzeug u. a. nach Wien, Neapel,
Turin. Es waren unvergeßliche Erlebnisse.
Die
„Stadtallendorfer Adler ´89“
blieben registriert Nach dem Abstieg aus der 1. BL nahm man
das einzigartige Sonderangebot, Dauerkarten für Fan-Clubs
in Anspruch.
Im
Herbst 1998 wollte man das Vereinsleben aktivieren. Die älter
gewordenen Gründungsmitglieder strebten einen organisierten
Club an. Auf einer öffentlich einberufenen Versammlung
wurde ein Vorstand gewählt. Der Vereinsname wurde in
EFC „Adlerhorst“ Stadtallendorf
geändert.
Die
forcierten Aktivitäten bewirkten, daß die Mitgliederzahl
stetig wuchs und man mittlerweile zum größten EFC
herangewachsen ist.
das
war er der geliebte, geschichtsträchtige, vereinseigene
EFC-Bus. Zwei stolze Gründungsmitglieder
|